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Inateck FD2003 USB SSD/HDD Docking- und Copy-Station

01 - Inateck FD2003 USB DockMit der Zeit sammeln sich doch so einige Festplatten, SSDs und externe USB-Laufwerke an, die ziemlich oft ziemlich lange in irgendeiner Ecke liegen. Aber gerade SATA HDDs und SSDs lassen sich mit einem USB-Dock prima in ein gutes Zweit-, oder Backup-Medium verwandeln.

Inateck ist ja sowieso mein Haus- und Hoflieferant für nützliche Gadgets aller Art. Mit dem FD2003 USB-Dock zeigen sie mal wieder, das gute Tools nicht teuer sein müssen. Das Gerät wartet nämlich mit ein paar sehr gut durchdachten Funktionen auf.

Lieferumfang und erster Eindruck

Im Karton befindet sich neben dem zwar „nur“ aus schwarzem Kunststoff gefertigten Dock noch das externe Netzteil und das für den Anschluss an den Rechner vorgesehene USB 3.0 Kabel. Wie immer bei Inateck gibt es eine kurze Anleitung in englischer und deutscher Sprache dazu.

Auch wenn man bei dem Preis keine hochwertigen Materialien erwarten kann, macht die Dockingstation trotzdem einen guten optischen Eindruck und muss sich auf dem Schreibtisch nicht verstecken. Nicht umsonst bietet Inateck das Modell sowohl in schwarz, wie auch in weiß an.

08 - Inateck FD2003 USB Dock 07 - Inateck FD2003 USB Dock

Auf der Vorderseite befindet sich der große Ein-/Ausschalter und die LED für die Betriebszustände. Auf der Rückseite die Anschlüsse für das Netzteil und USB, sowie der Knopf für die Copy-Funktion (dazu später mehr).

Im Gegensatz zu den einfacheren Modellen handelt es sich bei der FD2003 um ein Modell mit zwei Schächten. Beide können entweder 2,5“ oder 3,5“ Laufwerke aufnehmen. Steckt nur ein 2,5“ Laufwerk im Schacht, wird der Rest durch eine Klappe vor Staub geschützt. Außerdem sieht’s so besser aus 😉

Am hinteren Ende der Oberseite befinden sich die Auswurfknöpfe für die beiden Laufwerksschächte. Die Mechanik sorgt dafür, dass die Laufwerke ohne verkannten vom Anschluss getrennt werden. Logisch vom Rechner abmelden (auswerfen) muss man sie vorher aber trotzdem noch.

Technische Daten

Gewicht 360g
Unterstützte Laufwerke 2.5”/3.5” SATA I/II/III-HDD/SSD
Schnittstelle USB 3.0
Hot Plug, Plug & Play Unterstützt
Maße (BxTxH) 150mm x 105mm x 80mm
Umgebungsbedingungen Betrieb: 5 bis 55 °C
OS Support Win 7/8/8.1, ab OS X 10.8.4

Im Innern des Gerätes werkelt ein JMS561 Chip. Unterstützung auf Host-Seite vorausgesetzt arbeitet die Dockingstation mit UASP (USB Attached SCSI Protocol) und kann so möglichst hohe Datenraten erreichen.

In meinem Test konnte ich von meinem MacBook Pro mit fast 420MB/s lesend und 372 MB/s schreibend auf eine Crucial CT250BX100 SSD zugreifen. Der limitierende Faktor dürfte hier immer noch USB 3.0 gewesen sein, der brutto 600 MB/s schafft, netto aber kaum über die von mir gemessene Übertragungsrate hinaus kommt. Das Inateck Dock liefert bei meinem Benchmark also ein tolles Ergebnis ab.

10 - Inateck FD2003 USB Dock

Die Copy Funktion

Neben den wirklich guten Messwerten wartet die Dockingstation noch mit einer weiteren Besonderheit auf: Die Offline-Copy-Funktion.

Auf der Rückseite bei den Anschlüssen findet sich eine Copy-Taste. Ist das Dock mit zwei Laufwerken bestückt und verfügt – und das ist wichtig! – das Laufwerk in Slot 2 mindestens über die gleiche, oder eine größere Kapazität als das Laufwerk in Slot 1, kann man mit der Copy Funktion eine 1:1-Kopie des Quelllaufwerks anfertigen, ohne dass das Dock mit einem Rechner verbunden sein muss. Genau genommen muss man die Verbindung zwischen Rechner und Dock sogar trennen.

Eigentlich handelt es sich mehr um ein Cloning, als um ein Kopieren. Mein Test hat ergeben, dass unter OS X das Ziellaufwerk nach erfolgreichem Clone-Vorgang sogar den gleichen Namen hatte, wie das Quelllaufwerk.

Für das Clonen der 250GB SSD auf ein genau gleiches Modell hat das Dock ca. 10 Minuten gebraucht. Ich hab’s aber nicht genau mitgestoppt, wenn ich ehrlich sein soll.

Zum dem Zeitpunkt fanden sich lediglich ca. 10GB Daten auf der Quell-SSD. Das zeigt, dass hier nicht nur die Daten kopiert werden, sondern die komplette SSD/HDD wird sektorweise auf das Zielmedium geklont.

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Den Fortschritt des Clonings zeigt die LED-Leiste an der Front an, die während des Vorgangs ein grünes Lauflicht zeigt, sich aber auch langsam „füllt“. So kann man zumindest ungefähr abschätzen, wie weit man ist.

Fazit

Inateck hat mit dem FD2003 ein gelungenes HDD/SSD Dock auf den Markt gebracht, dass mit tollen Datenraten und einer brauchbaren Clone-Funktion aufwartet. Und dabei sieht es auch noch ganz gut aus.

Seinen Einsatz findet es z.B. als Backup-Medium, dass nach erfolgreicher Sicherung auf Knopfdruck eine zweite Kopie auf die zweite Platte klont, ohne dass der Rechner an bleiben muss.

Ich danke Inateck für die Bereitstellung des Review-Exemplars

Galerie

{ 4 Kommentare… add one }
  • ein_marco 9. August 2015, 20:15

    Moin Sascha 🙂
    Ich habe noch so eine „kleine“ Lösung mit einem Kabel und einem externen Netzteil nebst jeweiligen Adaptern bei mir im Einsatz. Eigentlich könnte ich auch mal auch so etwas umsteigen.

    Sieht auf jeden Fall deutlich komfortabler aus ^^

  • Raffael 9. August 2015, 20:28

    Hallo und erstmal vielen Dank für das Review! Habe die Tage noch ein paar alte Laptops verscherbelt und jetzt einen Stapel 2,5″ Platten vor mir… Was mich gefreut hätte, wäre wenn du den Preis auch im Text genannt hättest. 😉

    • Geiststreicher 9. August 2015, 22:34

      Das habe ich früher mal gemacht, aber die ändern sich ja dauernd. Und dann hat sich jemand beschwert ich würde gar nicht aktuelle Preise angeben. 😉

  • Philipp 20. August 2015, 19:45

    Grandios, besten Dank für den Artikel. Ich habe bereits ein Dock eines anderen Herstellers, aber bei dem Preis (den ich während des Lesens deutlich höher geschätzt hätte) musste ich zuschlagen.

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