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Gehhilfe – McKinley Treckingstöcke Carbon Light DS

Treckingstoecke - TitelbildMan wird nicht jünger! Ich durfte das mit etwas über 40 auch feststellen. Doch das ist eine andere Geschichte. Da ich aktuell im Urlaub bin, soll es heute mal um Ausrüstung für die Bergwanderung gehen. Auch irgendwie ein Gadget 🙂 Tatsächlich sind Treckingstöcke eine sinnvolle Unterstützung für die Bergtour. Ich habe mich für ein Modell von McKinley entschieden.

Treckingstöcke gibt es in mannigfaltigen Varianten. Zwei-, oder dreiteilig, mit Kork-, Gummi-, oder Schaumstoffgriffen und verschiedensten Varianten zur Längenarretierung. Kennt man sich selbst nicht richtig aus, lässt man sich beraten. Habe ich auch getan.

Technische Details

Die McKinley Carbon Light DS bestehen – wie der Name schon sagt – aus Carbon und sind entsprechend leicht. Eine für anspruchsvollere Bergtouren nicht zu unterschätzende Eigenschaft.
Der dreiteilige Stock verfügt über einen doppelten Sicherungsmechanismus zur Längenarretierung. Daher der Zusatz ‘DS’ – Double Safety – in der Produktbezeichnung. Zur üblichen Verriegelung durch drehen des inneren Teils des Stockes, kommt ein Schnellverschluss ähnlich derer am Fahrrad hinzu. Mit einer kleinen Schraube lässt sich jederzeit einstellen, wie stramm der Verschluss sein soll.
Dirch die Dreiteilung ist der Stock in eingeschobenem Zustand nur ca. 50cm lang und gut am Rucksack zu befestigen. Ausgezogen werden kann er bis zu einer Maximallänge von 1,35m. Damit das einigermaßen gleichmäßig für beide Stöcke gelingt, ist eine Skala aufgedruckt.

Treckingstoecke - Verriegelung
Die Griffe sind gut, aber nicht zu weich gepolstert und geben sehr gut Halt, auch mit leicht schwitzigen Händen. Die Polsterung führt McKinley ein Stück nach unten fort, was eine Änderung der Länge für ein kurzes Steilstück überflüssig macht. Dies ist ein deutlicher Komfortgewinn. Die Handschlaufen lassen sich einfach in der Länge verstellen, halten aber trotzdem gut. Die Polsterung der Schlaufen könnte aber etwas besser sein.
Am unteren Ende findet sich die harte, geviertelte Spitze, die auch auf felsigerem Untergrund guten Halt gibt. Die kleinen Teller verhindern zu tiefes Einsinken in weicheren Boden. Für den Winter werden große, breite Teller gleich mitgeliefert. Der Wechsel erfolgt über einfaches los und fest schrauben.

Erfahrung

Bei den ersten Touren im Gebirge haben mir die Stöcke gute Dienste geleistet. Es ist sehr angenehm, die notwendige Kraft auch auf die Arme zu verteilen und den Aufstieg nicht nur aus den Beinen heraus zu bewältigen. Dazu kommt der Aspekt der Sicherheit, die durch die zusätzliche Stütze entsteht.
Fast noch wichtiger ist die zusätzliche Stütze beim Abstieg. Auch hier leistet der McKinley gute Dienste.
An Zubehör sollte man, je nach Wegbeschaffenheit, Gummikappen für die harten Spitzen der Stöcke erwerben. Diese gibt es für ein paar Euro zu kaufen. Mit den Gummis ist der Halt auch auf Asphalt gegeben und das aufstecken und wieder abnehmen ist in Sekunden erledigt.
Nicht so gut gefallen hat mir die “Haltbarkeit” des Gewindes für die Teller. Bereits nach dem ersten Tag hatte ich beide verloren. Die haben sich einfach “heruntervibriert”. Freundlicherweise wurde mir im Laden sofort unentgeltlich Ersatz gestellt, wenn auch von einer anderen Marke. Dafür hat man mir versichert, dass ich diese jetzt nicht mehr verlieren kann.

Fazit

Bis auf die geschraubten Teller ist die Verarbeitung und Qualität – wie von McKinley gewohnt – sehr gut. Die Stöcke sind leicht, klein im Packmaß und liegen gut in der Hand. Benötigt man die Treckingstöcke nicht das ganze Jahr durch, sondern, wie ich, nur zwei, oder dreimal im Jahr im Urlaub, sind die von mir bezahlten knapp 60 € gut angelegt.


Galerie

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