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Für die Zukunft gerüstet – Anker 13-Port USB 3.0 Hub

03 - Anker 13-Port USB 3.0 HubVielleicht hätte mein alter 7-Port USB-Hub auch noch eine Weile gereicht. Zumindest, was die Anzahl der Ports angeht. Aber immer wieder haben mich plötzliche Disconnects der daran angeschlossenen Festplatten geärgert und dafür gesorgt, dass mein Mac nur unzureichend Backups machen konnte. Also ersetzt jetzt ein Anker 13-Port USB-Hub den alten Aukey 7-Port Hub. Und das mit Erfolg.

Das Neuanschaffungen im Bereich USB mindestens dem 3.0-Standard entsprechen sollte eigentlich keiner Erwähnung bedürfen. Spätestens dann, wenn man Massenspeicher, sprich HDs, SSDs, etc., am USB-Hub betreiben möchte, hat die alte 2.0 Schnittstelle mit ihrer maximal erreichbaren Bruttodatenrate von 60 MB/s ausgedient. Die SuperSpeed 3.0 Geräte erreichen eine Übertragungsrate von bis zu 500 MB/s brutto. Davon bleiben netto so um die 350 MB/s übrig. Für HDDs, die im Schnitt so zwischen 150 und 200 MB/s erreichen ist also noch etwas Luft nach oben. Betreibt man SSDs am USB-Port wird’s schon enger. Hier werden auch Datenraten bis zum 500MB/s erreicht und die USB-Schnittstelle ist wieder der begrenzende Faktor.

Neben USB-Festplatten sammelt sich auch vielerlei anderes Gerät, das gerne Anschluss an einen USB-Port hätte. Bei mir sind das unter Anderem die guten, alten Logitech-Surround Boxen, das Headset-Dongle, Webcam, ein oder zwei Lightningkabel und zwei Anschlüsse für die in der Schreibtischplatte eingebaute USB/LAN/Strom-Steckdose. IMHO rechtfertigt das ein Aufrüsten auf noch mehr Ports, als ich eh schon hatte 🙂

08 - Anker 13-Port USB 3.0 Hub

Sucht man nach USB-Hubs hat man die Quahl der Wahl und kann unter sehr vielen Anbietern und Modellen auswählen. Es bleibt einem nur die Möglichkeit „auf Marke“ zu setzen und zu hoffen, dass die Rezensionen die Wahrheit sprechen. Meine Wahl viel auf den Anker USB 3.0 Aluminum 13-Port Hub, weil er meine Kriterien erfüllte:

– Genug Ports, um noch ein wenig Luft nach oben zu haben
– Laut Rezensionen keine Probleme mit dem Betrieb von Festplatten
– Der Hub passt in die Halterungen unter meinem Schreibtisch
– Der Hub ist aktiv, hat also eine eigene, nicht zu schwache Stromversorgung

Zusätzlich besitzt der Anker noch einen reinen Lade-Port mit 2,1A, den ich persönlich nicht brauche. Als Chipsatz setzt Anker auf den VIA VL812-B2. Das Gehäuse ist aus Aluminium und jede der auf der Oberseite senkrecht ausgerichteten USB-Buchsen besitzt eine blaue LED, die anzeigt, ob ein Port in Benutzung ist, oder nicht. Auf den schmalen Seiten befindet sich einmal der Ein-/Ausschalter und einmal die Buchsen für die USB-Zuführung (Buchse Typ B) und das externe 12V/5A Netzteil.

07 - Anker 13-Port USB 3.0 Hub

Im Betrieb konnte ich bisher nichts Negatives feststellen. Ganz im Gegenteil laufen meine externen USB 3.0 Platten seither ohne Aussetzer. Auch alle anderen Geräte werden anstandslos erkannt. Wie immer muss man aufpassen, wenn man USB-Hubs kaskadiert. Hubs mit so vielen Ports sind intern – je nach Chipsatz – schon als in Reihe geschaltete Hubs aufgebaut. Der VIA812 ist ein 4-Port Controller. Somit besteht ein 13-Port Hub intern aus 4 hintereinander geschalteten 4-Port Hubs. „Die Verschachtelungstiefe ist auf maximal fünf (Hub-)Ebenen unterhalb des Hostcontrollers beziehungsweise des Root-Hub begrenzt“ (Quelle: Wikipedia). Je nach Gerät kann also maximal noch eine Hub-Ebene zusätzlich genutzt werden.

Fazit

Für meinen Einsatzweck, nämlich als unsichtbar unter dem Tisch versteckter Hub, der über ein einziges nach oben geführtes USB-Kabel an den Rechner angeschlossen wird, ist der Anker 13-Port USB 3.0 Hub das ideale Gerät. Ich konnte seither keine Ausfälle im Betrieb meiner USB-HDDs mehr feststellen. Die Datenraten liegen im üblichen Bereich und es bleibt noch genug Platz für weitere Geräte. Der nicht ganz günstige Preis scheint mir bisher auf jeden Fall gerechtfertigt.


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